TOCHTER AUS ELYSIUM

    ein Musiktheater

    von Joël László

    Im Jahr 1555 präsentiert ein gewisser Nicola Vicentino im Herzen Italiens ein Instrument, das den Ganzton in fünf zu teilen vermag. Damit lasse sich alles erklären: Raum, Zeit, Sinn. Die Kirche bezichtigt ihn der Amoral und des Teufels, doch Nicola Vicentino arbeitet weiter. Eine musikalische Reise, die in den Klangräumen eines verschollenen Instruments Antworten auf die Fragen nach dem Entstehen der Welt sucht.

    «Mit dir, Kindchen,
    verlassen wir die Harmonie,
    gehen wir ins Nächste, Neue,
    die Weiten der Enharmonie.
    Enharmonie,
    Kindchen,
    so heisse ich dich,
    denn du bist die Zukunft,
    bist das Neue, der Welt
    kosmisch zugewandte
    Menschengeschlecht».

    Das Programmheft zum Stück lässt sich hier herunterladen. Es liegt auch in gedruckter Form im Theater auf.


    «Tochter aus Elysium ist ein herrlich-verrücktes Chaos geworden. Ein neunzigminütiges Stück, das fast so viele Töne und Zwischentöne hervorbringt wie Nicola Vicentinos Orgel»,
    sagt Paul von Rosen von Radio X. Hören Sie hier den ganzen Bericht.

    Lesen Sie hier die Stückvorschau von Caspar Reimer vom Wochenblatt Birseck.

    «Ein fulminantes Feuerwerk an bislang ungehörten und unerhörten Klängen, akrobatischen Bewegungen und klugen, witzigen Texten. Die Performance der Schauspieler*innen Jonas Gygax, Florentine Krafft und Robert Baranowski ist atemberaubend. Das Vokalensemble Voces Suaves versetzt das Publikum mit seinem vielstimmigen Gesang buchstäblich ins akustische Elysium.»
    Thomas Brunnschweiler

    Die Bilder sind von © Lucia Hunziker
    • Spiel

      Robert Baranowski,
      Jonas Gygax,
      Florentine Krafft

    • Vokalensemble Voces Suaves

      Christina Boner - Sopran,
      Jan Thomer - Altus,
      Dan Dunkelblum - Tenor,
      Anders Veiteberg - Tenor,
      Davide Benetti - Bass

    • Text, Auftragswerk

      Joël László

    • Musikalische Leitung

      Johannes Keller

    • Regie, Bühne

      Jonas Darvas

    • Kostüm

      Sophie Kellner

    • Licht

      Jonas Schaller

    • Dramaturgie

      Laure Aebi

    • Produktionsleitung

      Eleni Foskett-Prelorentzos

    • Bühnenbau

      Jonas Schaller,
      Luca Zeller

    • Bühnenumbau

      Jonathan Baranowski,
      Orell Semmelroggen

    • Regieassistenz

      Orell Semmelroggen

    • Kostümhospitanz

      Anouk Kaufmann

    • Maske

      Annekäti Peutz

    • eine Kooperation mit dem Studio31+

    • Hausproduktion
      im Saal

    • Dauer: 90 Minuten