SOUHUNG

  • Do 12.2.2026 19:30
  • Fr 13.2.2026 19:30

Das Solo-Gastspiel von Max Gnant

Eine Coming-of Age Collage

Ein Plädoyer für eine offene und fragile Gesellschaft:

Beni erzählt die Geschichte seiner ersten grossen Liebe zu Fögi, der zehn Jahre älter ist und in den wilden Siebzigern nach Orientierung für schwule Männer in einer heteronormativen, steifen Schweizer Gesellschaft sucht.

Durch ihn entdeckt Beni die Welt des Sex, Drugs and Rock‘n‘Roll, gerät dabei aber sowohl mit seiner bürgerlichen Familie, als auch mit Fögi‘s verzweifelten und toxischen Seite in Konflikt.

Martin Franks Roman «Ter Fögi ische Souhung» ist zu Unrecht in Vergessenheit geraten. 1996 verfilmt und mit dem Schweizer Filmpreis geehrt, ist die Geschichte in unserer Generation kaum bekannt. Damals ein emanzipatorischer Meilenstein, liest sie sich heute als tragisch-berührende Liebesgeschichte zweier junger Menschen, ihrem Unmut mit dem System, in dem sie leben sollen und den Herausforderungen einer angeschlagenen Psyche. Seit seinem Erscheinen vor über 40 Jahren hat der Text nichts an Aktualität verloren. Der Versuch einer poetischen Überhöhung des Schweizerdeutschen sucht seinesgleichen.

Die Geschichte von Fögi und Beni gehört zur soziokulturellen Prägung Zürichs und der Schweiz genau wie der Platzspitz und muss aus aktueller Perspektive erzählt werden.


Presse

Radio X, «Liebe im Schatten von Homophobie- Das Theaterstück Sounhung im neuen Theater Dornach», 12.2.2026

P.S. Zeitung Zürich, «Highway to Hell», 11.11.2022

Winterthurer Zeitung, «Der Sauhund kommt auf die Bühne», 8.9.2022

Der Bund, «Welche Welt gibt es hier überhaupt noch zu retten?- Ein Klimamärchen, halbe Songs, ein sinnloser Spass und ein «Souhung»: Diese Kulturwoche wird ganz schön widerborstig.» 21.9.2022

Weitere Informationen:

www.maxgnant.ch
www.souhung.love.ch

© vanderbolten.productions
  • Spiel, Konzept

    Max Gnant

  • Regie, Dramaturgie

    David Edmond,
    Maria Rebecca Sautter

  • Szenografie, Bühnenbau

    Lea Niedermann

  • Produktion, Koordination

    Christopher Kriese,
    Donia Sbika

  • Licht, Technik, Bühnenbau

    Jonas Schaller

  • Theaterpädagogik

    Nina Balmer,
    Lena Steinemann

  • Grafik

    Sandra Zimmermann

  • Dauer

    70 Minuten

  • Eine vanderbolten.production

    im Saal

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