AUS DER ZEIT
- Do 19.11.2026 19:30
- Fr 20.11.2026 19:30
Berlin im Sommer 1933: Die Nationalsozialisten, seit Januar an der Macht, verfolgen ihre politischen Gegner mit unerbittlicher Härte. Inmitten dieses Chaos’ nimmt die berüchtigte Gestapo die junge Aargauerin Lili Glarner fest. Sie soll für eine kommunistische Widerstandszelle deutsche Militäranlagen ausspioniert haben. Während sie aus der 15-monatigen Untersuchungshaft zunehmend verzweifeltere Briefe an die Mutter in Wildegg schreibt, setzt ihr Vater Paul Glarner alle offiziellen und inoffiziellen Hebel in Bewegung, um ihre Freilassung zu erwirken… «Aus der Zeit» ist eine Annäherung an das Leben einer jungen Frau, die aus der geordneten Schweiz in das Zentrum welthistorischer Umwälzungen gerät und darin unterzugehen droht. Die Briefe und Dokumente, die der Inszenierung zugrunde liegen, werfen ein Schlaglicht auf ein tief verunsichertes Land und sind zugleich von überraschender Aktualität. Publikumsgespräch Nach der Vorstellung am 19. November 2026 laden wir Sie zu einem Gespräch ein. Dabei sein werden Elisabeth Flück-Zschokke, eine der Töchter von Lili Glarner, sowie eine Historiker:in der Universität Basel. Presse SRF Regionaljournal Aargau: «Wie eine Aargauerin ins Visier der Nazis geriet», Dezember 2025 Radio Kanal K: «Theater Tipp: Aus der Zeit. Eine Spurensuche», Dezember 2025 arttv: «Eine Schweizerin in den Fängen der Nationalsozialisten», Dezember 2025 ![]() ![]() |
Spiel
Nathalie Imboden
Konzept, Text, Regie
Peter Jakob Kelting
Ausstattung
Susanne Boner
Video
Andreas Bächli
Licht / Technik
Jens Seiler
Sprache
Deutsch
Alter
ab 16 Jahren
Dauer
80 Minuten ohne Pause
Eine Kooperation mit Stadtmuseum Aarau und Bühne Aarau,
im Studio

